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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [0]

DIE MACHT DER DINGE

0 | Intro

[Sept. 2012; re-published ]
Tüte auf Stuhl

Etwa seit der Jahrtausendwende erfahren die Dinge in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gesteigerte Beachtung. Dabei rücken die Dinge nicht nur anstelle der Ideen als Gegenstand in den Focus der verschiedenen Untersuchungsfelder.

Es vollzieht sich vielmehr ein „material turn“, in dessen Verlauf die Dinge und die Praktiken der materiellen Kultur selbst zu Analysekategorien und Konzepten in den verschiedenen akademischen Disziplinen werden:

„Von einem turn kann man […] sprechen, wenn der neue Forschungsfokus […] nicht mehr nur neue Erkenntnisobjekte ausweist, sondern selbst zum Erkenntnismittel und –medium wird.“

Doris Bachmann-Medick 2009:26

Damit ist die Frage aufgeworfen, welche methodisch und inhaltlich fruchtbaren Impulse können von den Dingen ausgehen, wenn es darum geht, mit ihnen kulturelle Praktiken, gesellschaftliche Zusammenhänge zu verstehen und sie als Medium zu nutzen, um sowohl neue Wahrnehmungsräume zu erschließen als auch Wissen und Technologien zu transferieren?

Um sich einer Antwort anzunähern, werden zunächst diese grundlegenden Aspekte des „material turn“ betrachtet:

//Abgrenzungsmerkmale und Besonderheiten eines turn in den Wissenschaften;

//Dinge in ihrer Materialität oder das, was das „material“ am turn ausmacht.

//
Literatur

//material turn [0] [1] [2]

//Dinge und die Geschichte New Yorks