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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [1]

DIE MACHT DER DINGE

// Fortsetzung von: //material turn [0]

1  turn | Besonderheiten

[Sept. 2012; re-published]
2008_aldituete01

Ein turn [1] entsteht aus Veränderungen in sozialen und kulturellen Prozessen, genauer aus „Veränderungen der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmungslage“.[2] So verweist z.B. der iconic turn auf gesellschaftliche Bilderflut und Blickregime.[3]

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [0]

DIE MACHT DER DINGE

0 | Intro

[Sept. 2012; re-published ]
Tüte auf Stuhl

Etwa seit der Jahrtausendwende erfahren die Dinge in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gesteigerte Beachtung. Dabei rücken die Dinge nicht nur anstelle der Ideen als Gegenstand in den Focus der verschiedenen Untersuchungsfelder.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

ABWEICHENDE LINIE | ein schreibexperiment auf twitter

Seit Anfang Juli schreiben Angela Grasser und ich eine Geschichte auf twitter:

Entstanden ist die Idee beim Blick aus dem Fenster der Skalitzer140_temporary,  einer temporären Galerie. Im 1.Stock eines Wohnhauses gelegen, ist die Galerie auf derselben Höhe wie die U-Bahn, die als Hochbahn die Skalitzer Straße entlang fährt:

  • Der Raum, der still steht und der Raum der sich bewegt, spiegeln sich in den Scheiben und verschmelzen ineinander. Und dazwischen bin ich, die ich mich nach dem Stillstand an diesem Ort weiter bewege, fort zum nächsten Ort: ich wechsle in die U-Bahn, in deren Bewegung ich zum Stillstand komme bin bis hin zum nächsten Ort … :
  • Der U-Bahn Linie folgend, entsteht die Linie einer Geschichte. Sie wird zugleich vom Gegenpol eines festen Ortes aus entwickelt, an dem allein der Blick auf die U-Bahn und die Geschehnisse herum in Bewegung ist und eine eigene Linie zeichnet. Beide Linien weichen voneinander ab und verschränken sich zugleich in der Geschichte zum Folgen.
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CHRONOLOGIE

Visuelle Verheißung | Das Cover einer Platte

Ein besonderes Ding ist das Cover einer Platte: nicht nur Schutzhülle, sondern eine visuelle Verheißung auf die Musik, die man dann zu hören erwartet. Doch selbst wenn sie enttäuscht wird, kann das Cover weiterhin gefallen und vom Anreiz zum eigenen Wert werden. Aber das trifft eigentlich nur auf das Cover der Vinyl-Platte zu, während das Einlegeblatt in die Plastikbox einer CD selten diese Wirkung hat.

Vor 72 Jahren hat Alex Steinweiss die Idee gehabt, der Schallplatte eine Hülle zu geben, die wie ein Bild oder Plakat gestaltet ist.  Zu seinem Tod ein Rückblick von Michail Hengstenberg: Abschied vom Cover-Lover.

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

Einkaufstasche

Einkaufstasche

” We shape the things we build. Thereafter, they shape us.”
Sir Winston Churchill

Die Einkaufstasche ist ein Ding der Sorge um mich:
Die Materialität einer vollen Einkaufstasche verspricht, versorgt zu sein.

Oder ist es doch eher die Erotik jener Glücksmomente, in denen ich in einer kleinen Einkaufstasche Edles und Kleines nach Hause trage, die mich die Einkaufstaschen aufbewahren und über sie nachdenken lässt?

sinn-haft 17, „Inmitten der Dinge. Über Mediologie“.
zeitschrift zwischen kulturwissenschaften, hrsg. vom
hyper[realitäten]büro, Wien 2004 new window

Als alltägliches Ding ist die Einkaufstasche immer schon einbezogen in Muster der Wahrnehmung, in Geschichte(n) und Erfahrungen.

Von hier aus lassen sich vielfältige Vernetzungen zu den anderen ausgestellten Arbeiten aufspüren. So steht für mich das Netz mit dem „Cluster“ der Tüten, dem als einzigem Objekt kein Bild zugeordnet ist, für einen Bedeutungsraum, den es erst zu bilden gilt.

/// tmp. de luxe, temporary space for art & media
.gruppenausstellung cluster link opens in new window
.flyer cluster [pdf]
.gesamtprogramm [pdf]
potsdamer str. 98, 10785 berlin
18. – 28. april 2008
.vernissage mit künstlerführung// 18.April/20:00//fotos link opens in new window

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CHRONOLOGIE

Rainald Goetz | Im Gespräch: „Nein.Ja.Freude“

Rainald Goetz hat erstmals einen Bildband veröffentlicht: „elfter September 2010 – Bilder eines Jahrzehnts“. Leider habe ich die Präsentation, die schon letzte Woche hier in Berlin statt gefunden hat, verpasst.

In der ZEIT spricht Goetz übers Schreiben, nicht mehr Schreiben können/wollen und die Alternative, (wieder) Arzt zu sein. Meine Lieblingssätze von Goetz: „Mir geht es um die Relevanz des Themas, dieses Weltbereichs, den ich meiner sogenannten teilnehmenden Beobachtung aussetze, von innen, von außen und möglichst böse“, und „… es geht um Wahrheit. Quote ist was für Loser.“

ZEITmagazin, 09.09.2010 Nr. 37, Chr. Amend

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CHRONOLOGIE

Aktion// shine little posters

Eine spannende Aktion ist zur Zeit zwischen Alex, Moritzplatz, Kotti und Hermannplatz zu sehen: Werbeflächen mal anders genutzt.

Mehr dazu und einige photos im urban-art-blog.

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CHRONOLOGIE

Underground//urban sports

Hockeyspiel Messedamm 2009
Hockeyspiel Messedamm 2009

Hockeyspiel Messedamm 2009
Hockeyspiel Messedamm 2009

Hockeyspieler haben sich den öffentlichen Raum im Fußgängertunnel am Messedamm angeeignet.

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CHRONOLOGIE

Blu// Wallpainting Cuvryst. Berlin

Hier das Video zur Aktion von Blu im November 2008 :