
Door closed.
Reminder: Don’let any man waste your time.
The most regretful people on earth are those who felt the call to creative work, who felt their own creative power restive and uprising, and gave to it neither power nor time.
Santiago 2014

Door closed.
Reminder: Don’let any man waste your time.
The most regretful people on earth are those who felt the call to creative work, who felt their own creative power restive and uprising, and gave to it neither power nor time.
Santiago 2014

Berlin, 2010
Eure Liebe zur Vergangenheit ist ein Raub an der Zukunft.
– Friedrich Nietzsche
Der Angriff der Zukunft auf die übrige Zeit.
– Joseph Vogl
Hier und jetzt
und ich dazwischen.
Gut so.
Palermo 2020
Montagen aus Foto und Text.

Buenos Aires 2008
Die Wiederentdeckung der Leichtigkeit.
Sonne, Wärme, Löcher im Straßenpflaster.
Wo treffen wir uns? Ist der Weg sicher?
Keine Fragen nach morgen oder dem nächsten Job.
Das kommt schon wieder im kalten Berlin.
Wien 2010
Montagen aus Foto & Text

Neukölln 2011
Knoten im Faden der Zeit.
Durch die Straße laufen,
in der ich vor 9 Jahren wohnte.
Da war ich so alt,
wie S. in drei Jahren sein wird.
Noch eine Ewigkeit hin,
die nie eintreffen oder
schon wieder vorbei sein wird.
Berlin 2015
Montagen aus Foto & Text.

Santiago 2011
Die Hunde springen auf das Auto zu.
Ihre Köpfe verschwinden unter den Reifen, die weiter rollen.
Ich drücke mich an der Hauswand entlang.
Gleich wird es hell.
Neben der Haustür sitzt eine Frau mit einer Eisenstange in der Hand.
Morgen Abend nehme ich mir ein Taxi.
Madrid 2013
Montagen aus Foto & Text.

N.Y. 2002
C. verspricht uns alle Zeit der Welt.
Ich schenke J. die Bachmann:
„Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein.“
Lyon 2003
Montagen aus Foto & Text.

York 1996
Dauerregen. Abends im überfüllten Pub.
Ich dicht neben D.
Eine Frau trägt ein Gedicht vor.
„Don’t let any man waste your time.“
Genève 2006
Montagen aus Foto & Text.

Berlin 1997
Ich verschwende mich an K.
Genf 2005
Montage aus Foto & Text.
The purple secret – doch, wenn es gar kein Geheimnis gibt?
Nur die Wiederholung. Das Leben da draußen, das ohne mich stattfindet.

Getrennt durch eine trübe Schicht aus Notwendigkeiten, Regeln.
Sicherheit, die mich schützt. In einer Farbe, die ehemals leuchtete.
Ich stehe. Wieder. Ich kann stehen. Allein. Im festen Rahmen.
Wozu noch ein Geheimnis?