WER?

Dr. Jutta FranzenDr. phil. juttafranzen, Kultursoziologin, Nomadin zwischen #Kultur #Medien #Philosophie betreibt das ALLTAGSLABOR.

Fasziniert von Alltag und urbanem Leben, begebe ich mich auf wissenschaftliche wie künstlerische Spurenlese.  Mein Blick gilt den Dingen, den Selbstinszenierungen, Wiederholungen und Verschränkungen von Ort und Zeit.

Mit Text und Bild mache ich sichtbar, was ich aufspüre, in Montagen, Essays, Fachartikeln und in Geschichten.

Mein Studium der Soziologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/M habe ich – ganz im Sinne Max Webers –  als Kulturwissenschaft verstanden. Denkweisen, soziale Praktiken, Wahrnehmungsmuster und Wissensordnungen prägen das, was wir als  die Wirklicheit des Alltags erfahren.

In meine Dissertation SCHNITT|STELLE an der Freien Universität Berlin habe ich Positionen aus Philosophie und Medientheorie einbezogen, um das Verhältnis von Körper und Körperbild in den Medien Spiegel, Video und Internet zu erörtern.

Fröhliche Chirurgie | Neu betrachtet

Zeit im Spieel urbaner Orte

Fröhliche Chirurgie oder wie der wahre Körper endlich zur Ware wurde – diesen Weg habe ich erneut betrachtet und für meinen Vortrag zur Tagung und  Ausstellung “BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert um einige Stationen  ergänzt, die ich hier kurz vorstelle. Der gesamte Vortrag ist im Katalog zur Ausstellung veröffentlicht. [1]

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Zeit im Spiegel urbaner Orte | 6

Jutta Franzen Mirror

Buenos Aires 2008

Die Wiederentdeckung der Leichtigkeit.
Sonne, Wärme, Löcher im Straßenpflaster.

Wo treffen wir uns? Ist der Weg sicher?
Keine Fragen nach morgen oder dem nächsten Job.

Das kommt schon wieder im kalten Berlin.

Wien 2010

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text

Performance als ein dividueller Prozess | Kaaren Beckhof

Kolam Performance Beckhof

Dieser Text wird als Beitrag in einem Katalog zur Kolam- und Performancekunst von Kaaren Beckhof 2020/21 erscheinen.

Geleitet von einer intensiven Wahrnehmung des Ortes und seiner Innenschau, geht es Kaaren Beckhof darum, den Ort mit ihrer Streuzeichnung atmosphärisch umzudeuten und an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen.

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Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Neukölln 2011

Knoten im Faden der Zeit.
Durch die Straße laufen,
in der ich vor 9 Jahren wohnte.

Da war ich so alt,
wie S. in drei Jahren sein wird.

Noch eine Ewigkeit hin,
die nie eintreffen oder
schon wieder vorbei sein wird.

Berlin 2015

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 4

Zeit im Spiegel urbaner OrteMadrid Sunrise 2013

Santiago 2011

Die Hunde springen auf das Auto zu.
Ihre Köpfe verschwinden unter den Reifen, die weiter rollen.
Ich drücke mich an der Hauswand entlang.

Gleich wird es hell.
Neben der Haustür sitzt eine Frau mit einer Eisenstange in der Hand.

Morgen Abend nehme ich mir ein Taxi.

Madrid 2013

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.