
Berlin 2021
Es ist an der Zeit, und ich habe endlich wieder Zeit.
Ein freier Fall, aufgefangen von den Ideen, die schon einmal da waren.
Ein Halt, der andere Sichtweisen eröffnet, neue Verknüpfungen zulässt.
Montagen aus Foto und Text.

Berlin 2021
Es ist an der Zeit, und ich habe endlich wieder Zeit.
Ein freier Fall, aufgefangen von den Ideen, die schon einmal da waren.
Ein Halt, der andere Sichtweisen eröffnet, neue Verknüpfungen zulässt.
Montagen aus Foto und Text.

Berlin, 2010
Eure Liebe zur Vergangenheit ist ein Raub an der Zukunft.
– Friedrich Nietzsche
Der Angriff der Zukunft auf die übrige Zeit.
– Joseph Vogl
Hier und jetzt
und ich dazwischen.
Gut so.
Palermo 2020
Montagen aus Foto und Text.

Buenos Aires 2008
Die Wiederentdeckung der Leichtigkeit.
Sonne, Wärme, Löcher im Straßenpflaster.
Wo treffen wir uns? Ist der Weg sicher?
Keine Fragen nach morgen oder dem nächsten Job.
Das kommt schon wieder im kalten Berlin.
Wien 2010
Montagen aus Foto & Text

Neukölln 2011
Knoten im Faden der Zeit.
Durch die Straße laufen,
in der ich vor 9 Jahren wohnte.
Da war ich so alt,
wie S. in drei Jahren sein wird.
Noch eine Ewigkeit hin,
die nie eintreffen oder
schon wieder vorbei sein wird.
Berlin 2015
Montagen aus Foto & Text.

N.Y. 2002
C. verspricht uns alle Zeit der Welt.
Ich schenke J. die Bachmann:
„Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein.“
Lyon 2003
Montagen aus Foto & Text.

York 1996
Dauerregen. Abends im überfüllten Pub.
Ich dicht neben D.
Eine Frau trägt ein Gedicht vor.
„Don’t let any man waste your time.“
Genève 2006
Montagen aus Foto & Text.

Berlin 1997
Ich verschwende mich an K.
Genf 2005
Montage aus Foto & Text.
The purple secret – doch, wenn es gar kein Geheimnis gibt?
Nur die Wiederholung. Das Leben da draußen, das ohne mich stattfindet.

Getrennt durch eine trübe Schicht aus Notwendigkeiten, Regeln.
Sicherheit, die mich schützt. In einer Farbe, die ehemals leuchtete.
Ich stehe. Wieder. Ich kann stehen. Allein. Im festen Rahmen.
Wozu noch ein Geheimnis?
Duisburg Hochfeld 2013 | Passage zurück in die Kindheit
Verstreute Erinnerungen
an lange Vergangenes
mischen sich mit
Bekanntem aus dem Alltag
hier und jetzt.