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CHRONOLOGIE

I was here | 01.Mai – Touristen

Mit der Kamera am 01.Mai unterwegs zu sein, machte einen lange Zeit verdächtig. Dann liefen auf einmal alle mit Videocam rum, um sich wechselseitig zu beobachten und zu dokumentieren.

Geschäftsidee neben Bierdosen und Döner
Geschäftsidee neben Bierdosen und Döner

Dieses Jahr nun, konnten sich auf der Wiener die Touristen, die so gern zum 01.Mai schauen kommen, fotografieren lassen: „I was here“. Eine konsequente neue Geschäftsidee neben Getränke- und Dönerstand.

"I was here"
"I was here"
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CHRONOLOGIE

Alle Jahre wieder | Grüner 01.Mai in Xberg

Ohne Kommentar.

Berlin Xberg 01.Mai 2010
Berlin Xberg 01.Mai 2010
Berlin Xberg 01.Mai 2010
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CHRONOLOGIE

Die Kittelschürze | neu entdeckt

Neulich war es im Radio zu hören: die Kittelschürze wird in diesem Sommer Trend. Auf der Suche nach einem Original,  nicht aus dem hippen Klamottenladen, sondern für die „Hausfrau“, wurde ich in einem Ramscherladen fündig. Die kleinste Größe war die 48, die besten Muster gab es in Größe 60.

Kittelschürze
Kittelschürze 2010

Kurz überlegte ich, ob die Nutzung als Gardine vielleicht geschickter sei, als mich in ein solches Stoffungetüm zu wickeln.  Nun, noch mag ich sie tragen, meine Kittelschürze, ungewohnt bunt, aus  „pflegeleichtem“ Knisterstoff.

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CHRONOLOGIE

Get a life, do something with it!

Vivienne Westwood at Malcolm McLaren’s funeral, yesterday on Highgate cemetery.

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CHRONOLOGIE

Malcom McLaren R.I.P.

Abschied vom Ideal der objektiven Schönheit – Jan Kedves mit einem ausführlichen Nachruf auf Malcolm McLaren.

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CHRONOLOGIE

Die Linie | subway drawings / W. Anastasi

„It’s not psychological, it’s physical“, so hat William Anastasi die Zeichnungen erklärt, die entstanden sind, wenn er – in der U-Bahn auf dem Weg zu John Cage und zum gemeinsamem Schachspiel-  den Stift auf das Papier gehalten hat:  Blind, ohne Hinsehen, allein durch die Bewegung der U-Bahn haben sich Linien eingezeichnet: „Subway Drawings“ sind neben weiteren Arbeiten von Anastasi bis zum 17.April noch in der Niels Borch Jensen Galerie in Berlin zu sehen.

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CHRONOLOGIE

Photoautomat /001 | What you see is what you get

What you see is what you get: „Der Spiegel und der Körper (…) sind Komplizen, so oft der Blick in den Spiegel fällt.“ (Hans Belting 2001)

Photoautomat Kaisers Fhain 2010
Photoautomat Kaisers Fhain 2010

Das klassische Selbstportrait kann seit der Renaissance als eigenes Bildgenre ausgewiesen werden; in Vorformen ist es aber schon seit der Antike, etwa im Mythos des Narziss bekannt. Das Medium des Selbstbildes ist der Spiegel. Er vermittelt  im Augenblick den Anblick von Identität, der dem Auge im Blick auf den eigenen Körper verwehrt ist, indem es ihn immer nur als zerschnittenen, zerstückelten Körper wahrzunehmen vermag. (SCHNITT/STELLE  – Der Körper im Zeitalter seiner Herstellbarkeit )

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CHRONOLOGIE

Ada Lovelace Day | Remember Rosalind Franklin

Den Ada Lovelace Day 2010 nehme ich zum Anlass, um an eine Frau zu erinnern, die eine leidenschaftliche Wissenschaftlerin war und als Molekular Biologin maßgeblich zur Entdeckung der DNA beigetragen hat : Rosalind Franklin ( 1920 – 1958) Den Nobelpreis erhielten allerdings 1962 ihre männlichen Kollegen Crick, Watson und Wilson.

Rosalind Franklin gelangen mit der Röntgentechnik 1952 Aufnahmen der DNA, die das Bild einer kristallinen Struktur mit aperiodischer Anordnung, wie es Schrödinger nur beschrieben hatte, bestätigen. Die dunklen Punkte können als die elementaren Basen identifiziert werden. Sie sind paar- und kreuzweise angeordnet. Aus der Verbindung der Base A mit T sowie G mit C entstehen zwei Paare gleicher Form, die durch Hydrogen Stränge zusammengehalten werden. Nachdem er dieses Bild gesehen hatte, gelang es Watson die Basen in eine doppelstrangige Phosphat- Zucker Backbone Helix einzupassen und das erste Modell der DNA zu entwickeln. Von ihrem Bild aus konnte die DNA „erobert“, d.h. disponibel gemacht und als Transformationspotential erkannt werden.

Rosalind Franklins Verdienst für die Erforschung der DNA ist weder von Crick, Watson und Wilson, die 1962 für ihre Arbeit den Nobelpreis erhielten, noch von der Öffentlichkeit gebührend beachtet und gewürdigt worden. Ihre Arbeitsresultate sind angeblich von den drei männlichen Kollegen ohne ihr Wissen und ohne ihre Zustimmung benutzt worden.

Documentary for National History Day.

Franklin ist 1958 verstorben. So bleibt es Spekulation, ob sie an der Auszeichnung mit dem Nobelpreis beteiligt worden wäre.


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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

Die Linie | Bewegung in Raum und Zeit

Mein Essay zur Linie ist veröffentlicht auf kunsttext.werk, einer neuen Online-Plattform, die  zum wissenschaftlichen Austauschvom Fachbereich Kunstgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz initiiert wurde und vom Grazer Kunstverein unterstützt wird.

Die Linie war Gegenstand der künstlerischen Erkundung, die KEMacts (Kaaren Beckhof, Elvira Hufschmid, Monika Lilleike).in der simultanen Performance „LuftLinie~SteinKante///“ unternommen haben. Der Text bildet ein gleichsam nachträgliches Element zur Aktion, indem Besonderheiten der Linie gleichfalls erkundet, reflektiert und auf einzelne Momente der Performance bezogen werden.

Der Blick gilt insbesondere der Linie als Bewegung in Raum und Zeit. Leitend ist hierbei die These:
Die Natur kennt keine Linie , die Line [linea.lat.] ist ein Konstrukt: Wir denken und ziehen Linien, um Verbindungen zwischen Dingen, Bewegung, Zeit und Raum sichtbar zu machen, die als solche nicht sichtbar sind. Die Linie bildet nicht ab, sondern bildet, stellt etwas her, das ohne sie nicht gesehen wird.

Eine Kurzversion des Textes liegt der DVD bei, die in Kürze veröffentliicht wird.