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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

Performance als dividueller Prozess

Assemblage aus Punkten und Linien

Dieser Text wird als Beitrag in einem Katalog zur Kolam- und Performancekunst von Kaaren Beckhof 2020/21 erscheinen.

Geleitet von einer intensiven Wahrnehmung des Ortes und seiner Innenschau, geht es Kaaren Beckhof darum, den Ort mit ihrer Streuzeichnung atmosphärisch umzudeuten und an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen.

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

Die Linie | Bewegung in Raum & Zeit

Die Linie [linea .lat .] ist ein Konstrukt.

Die Natur kennt keine Linie, [1] die Line [linea .lat .] ist ein Konstrukt: Wir denken und ziehen Linien, um Verbindungen zwischen Dingen, Bewegung, Zeit und Raum sichtbar zu machen, die als solche nicht sichtbar sind. Die Linie bildet nicht ab, sondern bildet, stellt etwas her, das ohne sie nicht gesehen wird. Sie kann in diesem Sinn als „transnatural“ bezeichnet werden. [2]

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [2]

DIE MACHT DER DINGE

// Fortsetzung von: //material turn [0] [1]

2 | Dingbedeutsamkeit

[Sept. 2012; re-published ]
11_2006_Pisa01_400

Material turn verweist auf die Dinge, und zwar wie sie als Konzept, Analysekategorie, Medium gesellschaftlich wirksam sind, indem sie in kulturelle Praktiken eingreifen, neue Wahrnehmungsräume eröffnen, Wissen und Technologie transferieren.

Doch was genau sind Dinge?

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Neukölln 2011

Knoten im Faden der Zeit.
Durch die Straße laufen,
in der ich vor 9 Jahren wohnte.

Da war ich so alt,
wie S. in drei Jahren sein wird.

Noch eine Ewigkeit hin,
die nie eintreffen oder
schon wieder vorbei sein wird.

Berlin 2015

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 4

Zeit im Spiegel urbaner OrteMadrid Sunrise 2013

Santiago 2011

Die Hunde springen auf das Auto zu.
Ihre Köpfe verschwinden unter den Reifen, die weiter rollen.
Ich drücke mich an der Hauswand entlang.

Gleich wird es hell.
Neben der Haustür sitzt eine Frau mit einer Eisenstange in der Hand.

Morgen Abend nehme ich mir ein Taxi.

Madrid 2013

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [1]

DIE MACHT DER DINGE

// Fortsetzung von: //material turn [0]

1  turn | Besonderheiten

[Sept. 2012; re-published]
2008_aldituete01

Ein turn [1] entsteht aus Veränderungen in sozialen und kulturellen Prozessen, genauer aus „Veränderungen der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmungslage“.[2] So verweist z.B. der iconic turn auf gesellschaftliche Bilderflut und Blickregime.[3]

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [0]

DIE MACHT DER DINGE

0 | Intro

[Sept. 2012; re-published ]
Tüte auf Stuhl

Etwa seit der Jahrtausendwende erfahren die Dinge in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gesteigerte Beachtung. Dabei rücken die Dinge nicht nur anstelle der Ideen als Gegenstand in den Focus der verschiedenen Untersuchungsfelder.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 3

Zeit im Spiegel urbaner Orte

N.Y. 2002

C. verspricht uns alle Zeit der Welt.

Ich schenke J. die Bachmann:

„Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein.“

Lyon 2003

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 2

Zeit im Spiegel Urbaner Orte

York 1996

Dauerregen. Abends im überfüllten Pub.
Ich dicht neben D.

Eine Frau trägt ein Gedicht vor.

„Don’t let any man waste your time.“

Genève 2006

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.