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CHRONOLOGIE

//Spurenlese | Berlin

Berlin Xberg (c)juttafranzen
Berlin Xberg (c)juttafranzen
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Musik-Blogs

„Eine kleine Geschichte des Musik-Bloggens“ hat Jan Jasper Kosok [knicken] gemeinsam mit Alexander Seltenreich [discodust] zusammengestellt: „Das Trend Kartell“.

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in-between// love and sand

//Nicht-Ort  zwischen Berghain und Aldi-Parkplatz

love and sand.

// Nicht-Zeit zwischen Nacht und Morgen.

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Partizipation// Man with a movie camera

Beim Upgrade Sommer BBQ habe ich Perry Bard getroffen, die ihr Projekt >man with a movie camera< vorstellte, an dem ich auch mit einigen Fotos teilgenommen habe.

>Man with a Movie Camera< by Perry Bard, Manchester 2007
>Man with a Movie Camera< by Perry Bard, Manchester 2007

>Man With a Movie Camera<  ist ein partizipatives Webprojekt, das sich auf Dziga Vertovs Film aus dem Jahr 1929 bezieht, der  den Ablauf eines Tages mit Footage aus Moskau, Riga und Kiew zeigt.  Doch nur vordergründig ist der Film eine urbane Dokumentation. Vielmehr reflektiert er das Medium Film und die Wahrnehmung des Alltags aus der Perspektive des Blicks durch die Kamera.

Perry Bard hat Vertovs Film digital bearbeitet, so dass über das Web weiteres Foto- und Videomaterial hochgeladen und eingefügt werden kann. Durch die weltweite Partizipation entsteht seit 2007 immer wieder  eine neue Version, die auf einem split screen parallel neben Vertovs Original zu sehen ist.  Diese Montage ist inzwischen an zahlreichen öffentlichen Orten auf großer Leinwand gezeigt worden.

long version 01:06:00///Nov 30, 2007

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High Level// Urban Gaming am Kotti

>F Be I, See I A < war die Aufforderung zum urban gaming am Kotti. Agenten und Patrouillen nutzten die Umgebung des >Zentrum Kreuzberg< als  >invisible playground<.  Das Game ist von Berlin Invsible Playground entwickelt und im Rahmen des Workshops >(In)Visible City< von Verena Kuni gespielt worden.

F Be I | See I A
urban playground// (c) juttafranzen

Mit Walkie Talkie und Kamera ausgerüstet, hatten die verschiedenen squads ihre Mission zu erfüllen. Aufgrund der Uhrzeit und der dann üblichen Deals am Kotti fand das Spiel gleichsam auf erhöhtem Level statt. So waren die Gamer manchem misstrauischen Blick ausgesetzt, wenn sie das Gelände erkundeten und zu fotografieren versuchten.

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Intervention// MalokkolaM

Seit Anfang Juli betreue  ich den Blog des partizipativen kulturellen  Projekts >MalokkolaM< . Unterstützt vom Quartiersmanagement finden im Wrangelkiez Workshops und Interventionen im öffentlichen Raum statt.

MalokkolaM | Workshop  Foto: (c) Gabriele Hulitschke
MalokkolaM// Foto: (c) Gabriele Hulitschke

BewohnerInnen können gemeinsam mit der Künstlerin Kaaren Beckhof Kolams legen, was in Indien eine alltägliche Praktik ist. Die kulturelle Vielfalt des Kiezes wird um eine weitere Nuance bereichert und lenkt den Blick auf die Linie und ihren kulturellen Kontext. In Workshops werden theoretisches Wissen und praktische Technik vermittelt.  Bilder, Kommentare und Beiträge im Blog sind willkommen!

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Dingpflege// Bolle Milchflasche/1950

Für ein Jahr bin ich „Dingpflegerin“ und kümmere mich um die Bolle Milchflasche aus dem Jahr 1950, die im Werkbundarchiv | Museum der Dinge, Berlin ausgestellt ist.

Alltagsdinge sind einbezogen in Muster der Wahrnehmung, Geschichte(n) und Erfahrungen. Von ihnen aus werden Wünsche und Erinnerungen gleichermaßen geweckt. Mehr als ein nützlicher Gegen-Stand, sind die Dinge Medien, die mir meine Welt eröffnen.

BOLLE Milchflaschen im Museum der Dinge Berlin
BOLLE Milchflaschen im Museum der Dinge Berlin

Die Milchflasche ist für mich mit Kindheit verbunden, indem sie fast vergessene Erlebnisse in Schulpausen, Ferien wieder greifbar werden lässt. Im Alltag heute ist Milch für mich wichtiges Lebensmittel, aber in anderen Behältern, während die Milchflasche für ein (zu) teures und auch schlecht zu transportierendes Produkt steht, das ich mir nur selten leiste.

Mit der „Pflege“ der Bolle Milchflasche will ich die Bilder und Erlebnisse, die sie bei mir wach gerufen hat, ergänzen und vertiefen um die Recherche der Rolle, die sie im Alltag anderer gespielt hat und welche Erfahrungen sie noch heute vermittelt.

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Spurenlese//2 Périphérique

Die Fotografien der Serie „Périphérique“ von Mohamed Bourouissa  wirken auf den ersten Blick wie eine Spurenlese im Alltag, die zufällige Szenen in den Pariser Vorstädten dokumentiert. Doch die Bilder sind inszeniert und folgen einer „emotionalen Geometrie“, wie Mohamed Bourouissa die Verortung und Anordnung von Spannung im Raum bezeichnet. Es geht um den Moment, in dem die Spannung den extremen Punkt erreicht, an dem alles passieren kann oder nichts. Alltägliche Szenen wie eine beiläufige Begegnung, die gleichwohl eine aggressive Stimmung provoziert, gewinnen gerade durch die Künstlichkeit ihrer Inszenierung an Aussagekraft. Klischee und Stereotypen gegenüber den Jugendlichen in den Vorstädten, wie sie im Bemühen um authentische Darstellung in den Medien oftmals transportiert werden, demontiert Bourouissa. Die Folgen der sozialen Ausgrenzung werden ohne moralische Anklage sichtbar durch die präzise Komposition von Körpersprache, Mimik und Kleidungsstil der Jugendlichen, die sie als Akteure zeigt.

Les images « Périphériques » ont pour thème la banlieue. Si je pars d’une base sociale, mon travail est pourtant d’ordre plastique fonctionnant sur une géométrie émotionnelle. C’est un placement et une organisation de la tension dans l’espace qui est mise en avant. Elle met en scène la banlieue en tant qu’objet conceptuel, artistique dans des situations qui d’ordinaire seraient du ressort du photo-journalisme. En démontant les clichés de ce sujet, je traite de la problématique du rapport de force et pose la question de la mécanique du pouvoir. Mohamed Bourouissa

Die Fotoserie „Périphérique“ ist online hier zu sehen. Sie wird bis zum 24.Mai 2009 im Rahmen der Ausstellung „Tense Territories“ im Finnish Museum of Photography gezeigt.

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Jens Förster// Stereotype und Vorurteil

Am 19. Mai 08, 19:00 hält Jens Förster im Rahmen der Sonderausstellung »typisch! Klischees von Juden und Anderen« im Jüdischen Museum Berlin den Vortrag: »Wir alle haben Vorurteile – aber wie werden wir sie wieder los?«

Jens Förster, Professor für Sozialpsychologie an der Universität Amsterdam, gibt einen Einblick in die aktuelle Vorurteilsforschung und geht der Frage nach, warum wir Vorurteile haben und ob wir überhaupt vorurteilsfrei leben könnten.

In seinem aktuellen Buch „Kleine Einführung in das Schubladendenken, Über Nutzen und Nachteil des Vorurteils“ hat Förster die Wirkkraft von Stereotypen und Vorurteilen bezogen auf wissenschaftliche Studien und autobiografische Erfahrungen „anschaulich und klug“ ( Neue Zürcher Zeitung ) aufgezeigt.

Bereits im November 2007 sprach Förster in Berlin an der Humboldt Universität im Programm der Gender Lectures zum Thema „Wie Vorurteile unsere Leistung verbessern und verschlechtern können. Eine sozialpsychologische Perspektive.“