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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 5

Neukölln 2011

Knoten im Faden der Zeit.
Durch die Straße laufen,
in der ich vor 9 Jahren wohnte.

Da war ich so alt,
wie S. in drei Jahren sein wird.

Noch eine Ewigkeit hin,
die nie eintreffen oder
schon wieder vorbei sein wird.

Berlin 2015

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 4

Zeit im Spiegel urbaner OrteMadrid Sunrise 2013

Santiago 2011

Die Hunde springen auf das Auto zu.
Ihre Köpfe verschwinden unter den Reifen, die weiter rollen.
Ich drücke mich an der Hauswand entlang.

Gleich wird es hell.
Neben der Haustür sitzt eine Frau mit einer Eisenstange in der Hand.

Morgen Abend nehme ich mir ein Taxi.

Madrid 2013

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [1]

DIE MACHT DER DINGE

// Fortsetzung von: //material turn [0]

1  turn | Besonderheiten

[Sept. 2012; re-published]
2008_aldituete01

Ein turn [1] entsteht aus Veränderungen in sozialen und kulturellen Prozessen, genauer aus „Veränderungen der gesellschaftlichen und medialen Wahrnehmungslage“.[2] So verweist z.B. der iconic turn auf gesellschaftliche Bilderflut und Blickregime.[3]

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

material turn [0]

DIE MACHT DER DINGE

0 | Intro

[Sept. 2012; re-published ]
Tüte auf Stuhl

Etwa seit der Jahrtausendwende erfahren die Dinge in den Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften gesteigerte Beachtung. Dabei rücken die Dinge nicht nur anstelle der Ideen als Gegenstand in den Focus der verschiedenen Untersuchungsfelder.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 3

Zeit im Spiegel urbaner Orte

N.Y. 2002

C. verspricht uns alle Zeit der Welt.

Ich schenke J. die Bachmann:

„Mit meinem Mörder Zeit bin ich allein.“

Lyon 2003

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 2

Zeit im Spiegel Urbaner Orte

York 1996

Dauerregen. Abends im überfüllten Pub.
Ich dicht neben D.

Eine Frau trägt ein Gedicht vor.

„Don’t let any man waste your time.“

Genève 2006

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montagen aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE EXPERIMENTE

Zeit im Spiegel urbaner Orte | 1

Berlin 1997

Ich verschwende mich an K.

Genf 2005

PROJEKT FORTLAUFEND SEIT 2007

Montage aus Foto & Text.

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CHRONOLOGIE

WER?

Dr. Jutta Franzen

Dr. phil. juttafranzen, Kultursoziologin, Nomadin zwischen #Kultur #Medien #Philosophie betreibt das ALLTAGSLABOR.

Fasziniert von Alltag und urbanem Leben, begebe ich mich auf wissenschaftliche wie künstlerische Spurenlese.  Mein Blick gilt den Dingen, den Selbstinszenierungen, Wiederholungen und Verschränkungen von Ort und Zeit.

Mit Text und Bild mache ich sichtbar, was ich aufspüre, in Montagen, Essays, Fachartikeln und in Geschichten.

Mein Studium der Soziologie an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität in Frankfurt/M habe ich – ganz im Sinne Max Webers –  als Kulturwissenschaft verstanden. Denkweisen, soziale Praktiken, Wahrnehmungsmuster und Wissensordnungen prägen das, was wir als  die Wirklicheit des Alltags erfahren.

In meine Dissertation SCHNITT|STELLE an der Freien Universität Berlin habe ich Positionen aus Philosophie und Medientheorie einbezogen, um das Verhältnis von Körper und Körperbild in den Medien Spiegel, Video und Internet zu erörtern.

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CHRONOLOGIE UNTERSUCHUNGEN

Die fröhliche Chirurgie

oder wie der wahre Körper endlich zur Ware wurde.

In prähistorischer Zeit bahnt der Schamane mit dem Schnitt in den Körper einen Ausweg für die bösen Geister, von denen er den Körper befreien will.[1] Die Muster von Körper, Sex und Gender sind in mythologisch/religiös geprägte Vorstellungen eines „wahren“ Körpers eingebunden.