FACES
Eine Tuschezeichnung, wie ich sie gern klassisch mit Feder und Tusche aus dem Glas gemacht habe. Jetzt aber mit „pigment liner“.
Eine Tuschezeichnung, wie ich sie gern klassisch mit Feder und Tusche aus dem Glas gemacht habe. Jetzt aber mit „pigment liner“.
Fröhliche Chirurgie oder wie der wahre Körper endlich zur Ware wurde – diesen Weg habe ich erneut betrachtet und für meinen Vortrag zur Tagung und Ausstellung „BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert um einige Stationen ergänzt, die ich hier kurz vorstelle. Der gesamte Vortrag ist im Katalog zur Ausstellung veröffentlicht. [1]
Den Körper als SCHNITT|STELLE zu begreifen, heißt ihn im Spannungsfeld von Natur und Kultur zu positionieren.
Der Körper als Fleisch gibt zum einen das physische Material, die Stelle her für (blutige) Schnitte, die ihn öffnen und entstellen, die ihn aber auch (wieder)-herstellen, verändern, gestalten, transformieren können.
In prähistorischer Zeit bahnt der Schamane mit dem Schnitt in den Körper einen Ausweg für die bösen Geister, von denen er den Körper befreien will.[1] Die Muster von Körper, Sex und Gender sind in mythologisch/religiös geprägte Vorstellungen eines „wahren“ Körpers eingebunden.