Tuschezeichnung mit Feder und Tuscheglas – aus einer Zeit, von der ich glaubte, dass sie nie enden würde. Jetzt wiederentdeckt, gerahmt, passt wunderbar auch ins hier und heute.
KLASSE12
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Tuschezeichnung mit Feder und Tuscheglas – aus einer Zeit, von der ich glaubte, dass sie nie enden würde. Jetzt wiederentdeckt, gerahmt, passt wunderbar auch ins hier und heute.
KLASSE12
Eine Tuschezeichnung, wie ich sie gern klassisch mit Feder und Tusche aus dem Glas gemacht habe. Jetzt aber mit „pigment liner“.
[Faciebat] – er, sie, es machte – verweist auf ein Handeln, das vergangen, aber nicht abgeschlossen ist.
Das Bild einer Ausstellung wird in einem Prozess von Schichtungen modifiziert und als Gefüge von Linien, Layern und Frame neu arrangiert.
Die Einkaufstasche ist ein Ding der Sorge um mich:
Die Materialität einer vollen Einkaufstasche verspricht, versorgt zu sein.
Oder ist es doch eher die Erotik jener Glücksmomente, in denen ich in einer kleinen Einkaufstasche Edles und Kleines nach Hause trage, die mich die Einkaufstaschen aufbewahren und über sie nachdenken lässt?
Fröhliche Chirurgie oder wie der wahre Körper endlich zur Ware wurde – diesen Weg habe ich erneut betrachtet und für meinen Vortrag zur Tagung und Ausstellung „BADEN IN SCHÖNHEIT. Die Optimierung des Körpers im 19. Jahrhundert um einige Stationen ergänzt, die ich hier kurz vorstelle. Der gesamte Vortrag ist im Katalog zur Ausstellung veröffentlicht. [1]
Der Text ist 2021 als Beitrag im Katalog „ein und viele | Performative Skulpturen“ zur Kolam- und Performancekunst von Kaaren Beckhof erschienen.
Geleitet von einer intensiven Wahrnehmung des Ortes und seiner Innenschau, geht es Kaaren Beckhof darum, den Ort mit ihrer Streuzeichnung atmosphärisch umzudeuten und an dieser Erfahrung teilhaben zu lassen.

Berlin 2021
Es ist an der Zeit, und ich habe endlich wieder Zeit.
Ein freier Fall, aufgefangen von den Ideen, die schon einmal da waren.
Ein Halt, der andere Sichtweisen eröffnet, neue Verknüpfungen zulässt.
Montagen aus Foto und Text.